Alt Dollstädt

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Hierarchie

Regional > Deutsches Reich > Ostpreußen > Regierungsbezirk Königsberg > Landkreis Preußisch Holland > Alt Dollstädt

Alt Dollstädt (Stare Dolno)Königsblumenau (Kwietniewo)Stein (Dymnik)Mehlend (Nielęgowo)Reichenbach (Rychliki)Hirschfeld (Jelonki)Groß Marwitz (Marwica Wielka)Klein Marwitz (Marwica)Drausenhof (Drużno)Rohrkrug (Druzieńska Karczma)Langenreihe (Dłużyna)Rodland (Karczowizna)Kleppe (Klepa)Kreutz (Krzyż)Althof (Stary Dwór)Weeskendorf (Węzina)Melkhof (Chlewki)Wiesenhof (Łączna)Neuguth (Nowy Dwór)Neu Kußfeld (Nowe Kusy)Powunden (Powodowo)Neu Dollstädt (Powodowo)Kühlborn (Studzianki)Wirtshaus Letzter Groschen (Groszki)Wiese (Barzyna)Leisten (Liszki)BardelebenKampen (Kępy)Groß Tippeln (Topolno Wielkie)Klein Tippeln (Topolno Małe)Neu Kampenau (Topolno Małe)Stühmswalde (Stankowo)Hohendorf (Wysoka)Grundmühle (Grądowy Młyn)Rapendorf (Aniołowo)Rogau (Rogowo)
Alt Dollstädt (links unten) auf der Reymann Spezialkarte Nr.18 Elbing um 1870 Geographischer Specialatlas von Deutschland und den Nachbarländern im Maßstabe von 1:200.000 Durch Anklicken der Ortsnamen erreicht man die Seite des Ortes innerhalb des Landkreis Preußisch Holland (blaue Linie)


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Allgemeine Information

Alt Dollstädt war eine Gemeinde im Landkreis Preußisch Holland.
Seit 1945 gehört das Dorf zu Polen und heißt auf polnisch Stare Dolno. [1]

Politische Einteilung

ab 1945

  • Stare Dolno gehört zur Sołectwo Brudzędy-Stare Dolno. Zur Sołectwo Brudzędy-Stare Dolno gehören folgende Dörfer: Brudzędy und Stare Dolno. Die Sołectwa Brudzędy-Stare Dolno
    gehört zur Gemeinde Markushof (polnisch: Gmina Markusy) im Landkreis Elbing (polnisch: Powiat Elbląski) in der Provinz Ermland-Masuren (polnisch: Województwo warmińsko-mazurskie).
    Stare Dolno hat 191 Einwohner. [2] [3]
  • Vom 28.6.1946 bis 29.9.1954 gehörte die Sołectwa Stare Dolno zur Gemeinde Hirschfeld (polnisch: Gmina Jelonki) im Landkreis Preußisch Holland (polnisch: Powiat Pasłęk)
    in der Provinz Allenstein (polnisch: Województwo olsztyńskie). Zur Gemeinde Hirschfeld (polnisch: Gmina Jelonki) gehörten folgende Sołectwa: Dłużyna, Drużno, Jelonki,
    Marwica, Nowe Dolno, Nowe Kusy, Stare Dolno, Stare Kusy, Topolno Małe, Węzina und Wysoka.[4]
  • Ab 1973 gehört Stare Dolno zur Sołectwo Brudzędy-Stare Dolno in der Gemeinde Markushof (polnisch: Gmina Markusy). [2] [5]


Info

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Hierarchie

Regional > Deutsches Reich > Preußen > Provinz Westpreußen > Kreis Marienburg > Markushof

Einleitung

Allgemeine Information

Politische Einteilung

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirchen

Katholische Kirchen

Geschichte

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Kirchenbücher

Adressbücher

Bibliografie

Genealogische Bibliografie

Historische Bibliografie

In der Digitalen Bibliothek

Archive und Bibliotheken

Archive

Bibliotheken

Verschiedenes

nach dem Ort: Markushof


Weblinks

Offizielle Webseiten

Genealogische Webseiten

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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung MARHOFJO94QB
Name
Typ
  • Dorf
Einwohner
Postleitzahl
  • 82-325 (2004)
externe Kennung
  • westpreussen.de:4190
  • SIMC:0152164
  • nima:-515688
  • geonames:3092261
Webseite
Karte
   

TK25: 1982

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Marienburg (Westpreußen) (- 1945) ( Landkreis ) Quelle

Markusy (1999 -) ( Landgemeinde PL ) Quelle

Thiensdorf (1874 - 1945) ( Standesamt )

Thiergart (Hl. Erzengel Michael), Thiergart, Zwierzno (Św. Michała Archanioła) ( Pfarrei )

Thiensdorf (- 1945) ( Kirchspiel )

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Blaue Hand Wohnplatz object_276773 (- 1900)


Von 1874 bis 1945

  • Am 1.2.1818 wurde der Kreis Preußisch Holland gegründet, er löste den Mohrungschen Kreis ab. Zum Kreis Preußisch Holland gehörten die Kirchspiele:
    Preußisch Holland, Mühlhausen,Herrendorf und Schlobitten, Neumark und Carwinden, Lauk und Ebersbach, Deutschendorf, Marienfelde, Hermsdorf, Döbern, Hirschfeld,
    Rogehnen und Schönau, Schmauch, Grünhagen, Reichenbach, Schönberg, Reichwalde, Gross Thierbach, Blumenau und Filiale Heiligenwalde.
    Sowie die reformierte Kirche in Quittainen, die eine Filiale von Samrodt (Kreis Mohrungen) war. [8]
  • Mit der Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Preußen, Brandenburg, Pommern, Posen, Schlesien und Sachsen vom 13. 12. 1872,
    wurde am 28.5.1874 der Amtsbezirk Nr.3 Adlig Dollstädt gegründet. Zum Amtsbezirk Adlig Dollstädt gehörte der Gutsbezirk Adlig Dollstädt und die Landgemeinde Alt Dollstädt. [9]
  • Durch das preußische Gesetz über die Beurkundung des Personenstandes und die Form der Eheschließung vom 9. März 1874, wurden auf Grund des Paragraphen 55 zum
    1. Oktober 1874 in Ostpreußen in den Amtsbezirken die Standesämter gegründet. Deren Aufgabe es war die Standesamtsbücher zu führen. Da es aus Kostengründen keine
    hauptamtlichen Standesbeamten gab, war diese Arbeit ehrenamtlich. Oft war der Lehrer oder ein Rentner der Standesbeamte. So das sich mehrere Amtsbezirke zusammen
    geschlossen hatten und ein gemeinsames Standesamt gegründet haben. Im Landkreis Preußisch Holland wurden fast immer die Standesämter in Dörfern mit Kirchspiel gegründet.[10] [11]
    Der Amtsbezirk Adlig Dollstädt hatte kein eignes Standesamt. Der Gutsbezirk Adlig Dollstädt und die Landgemeinde Alt Dollstädt gehörten zum Standesamt Königsblumenau. [12] [13] [14]
  • In der Zeit zwischen 1885 und 1905 wurde der Amtsbezirk Adlig Dollstädt in Alt Dollstädt umbenannt. [9]
  • Das preußische Gesetz über die Regelung verschiedener Punkte des Gemeindeverfassungsrechts vom 27. Dezember 1927 sah in seinem § 11 die Aufhebung der Gutsbezirke vor.
    So wurde am 30. September 1928 der Gutsbezirk Alt Dollstädt, die Exklave an der Sorgebrücke aus dem Gutsbezirk Hohendorf und der Gutsbezirk Hohendorf-Wald aus dem
    Amtsbezirk Hohendorf in die Landgemeinde Alt Dollstädt eingegliedert. [9] [14]
  • Mit der Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. 1. 1935, wurde am 1.4.1935 die Landgemeinde Alt Dollstädt in Gemeinde umbenannt. [9]
  • Der Amtsbezirk Alt Dollstädt bestand bis zum 1.1.1945. [9]

Verwaltung

Standesamt Königsblumenau

  • Markushof gehörte zum Standesamt Königsblumenau.
  • Das Standesamt Königlich Blumenau wurde am 1.10.1874 gegründet und bestand bis 1945.
Mit der Umbenennung am 9.7.1931 des Amtsbezirk Köngich Blumenau in Königsblumenau,
änderte auch das Standesamt den Namen in Königsblumenau.

Einwohnerzahlen

1820 [15] 1885 [12] 1905 [13] 1910 [16] 1933 [17] 1939 [17]
221210175137284272

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Evangelisches Kirchspiel Königsblumenau-Heiligenwalde

Schulorte

Katholische Kirche

Katholisches Kirchspiel Thiergart

Geschichte

Prußische Stammesgebiete
  • Alt Dollstädt hatte in seiner Geschichte verschiedene Namen: Tullestete, Dullenstete, Dolstet und Dolstädt [19] [20] [21]

Ordensstaat bis 1525

  • Dollstädt war in der Zeit der Ordensritter ein Ordenshof der Komturei Christburg. Der Ordenshof war auf der rechten Seite der Sorge angelegt, wo ein Hügel an die Sorge grenzt. Dem Ordenshof gehörte der größte Teil der Draussen-Niederung , von der Sorge bis zum Birkenfließ (Hohendorfer Grundmühle). Im Vorwerk wurde hauptsächlich Viehzucht betrieben. Die Feldwirtschaft wurde fast gar nicht betrieben, da die Zinseinnahmen an Getreide des Ordens so groß war. Das sich an dem Ordenshof eine Siedlung gebildet hatte, kann man aus den Verschiedenen Bücher des Ordens entnehmen. Die Bewohner waren Gärtnern, Handwerkern und Händler. [22]
  • 1299: Die Fähre von Tullestete wird in der Handfeste von Blumenberg erwähnt, wahrscheinlich gab es den Ordenshof um diese Zeit schon. [23] [24]
  • 1324: In Dollstädt gab es immer noch eine Fähre. In der Handfeste von Heiligenwalde wird den Bewohnern gestattet: im Walde auf dieser Seite der Sirgune gegen den Drausen hin , unterhalb der Fähre zu Dullenstete Brennholz zu holen.[25]
  • 1355: In der Handfeste von Mokaym wird Mühlmeister zu Dollstädt Herman Lymping als Zeuge genannt. [26]
  • 1411: Der Ordenshof war wahrscheinlich wegen seiner wirtschaftlichen Bedeutung befestigt. Dies geht aus der Reise des Maurers Fellensteyn von Marienburg nach Dolstete her vor, daraus kann man schließen, dass an der Befestigung gearbeitet wurde. [23]
  • 1412: Dollstädt wird als Ladeplatz für Hafer genannt. Es kamen 2000 Scheffel Hafer an, wahrscheinlich in Wagen. Der Transport kostete für 100 Scheffel 16 Scot, im ganzen wurden 13 Mark und 8 Scot bezahlt. [23]
  • 1432-1434: Im Amtsbuch des Ordens werden in Dollstädt 1432 82 Ochsen geführt bzw. 1434 96. Diese Ochsen waren nicht Zugochsen für den landwirtschaftlichen Betrieb in Dollstädt, sondern gingen hier auf die Weide. Man kann annehmen, dass der Ordenshof nicht die ganze Fläche für sich allein als Weideland in Anspruch nahm, sondern Teile an benachbarte Güter und Dörfer verpachtete und wohl auch fremdes Vieh (Kälber und Schweine) in Pflege nahm. [27]
  • 1437: Im Großen Zinsbuch des Ordens wurde in Dullenstete zwei Kretschem geführt, die jährlich 5 Mark zinsten und ein Bäcker der auf Martini 2 Mark geben musste. [19]
  • 7.9.1443, Preußisch Markt: Wilhelm von Helffensteyn, oberster Trappier und Komtur zu Christburg erneuert Niclos, dem Krüger von Dollstädt, seine von Conrad Zöllner,
    oberster Trappier und Komtur zu Christburg, ausgestellte Handfeste über Acker und Wiesen zu dem Krug bei dem Ordenshof Dollstädt von 1377. [28] [29]
  • 1466: Beim Frieden zu Thorn am 19.Oktober 1466 wurde die Komturei Elbing zwischen dem Orden und Polen aufgeteilt. Bei dieser Teilung verblieb Dollstädt mit der Mühle bei dem Orden.
    Die damals gezogene Grenze zwischen dem Orden und Polen, bildet fast bis zum heutigen Tag die Grenze zwischen Ost- und Westpreußen. [30]
  • 13.12.1473, Königsberg: Brief des Hochmeisters an den Ordens-Marschall betreffend der Verpfändung des Hofes Dollstädt an Abraham von Donen. [31]
  • 1466: Der Ordenshof gehört zum Kammeramt Preußisch Mark. [26]
  • 1474: Dolstete wird zum ersten mal als Kammeramt Dolstete in der Handfeste von Powunden erwähnt.[26]
  • 6.4.1520, Preußisch Mark: Brief von Paul Fasolt an Bischof Hiob von Dobeneck, Bischof von Pomesanien,wegen eines geplanten Überfall der Elbinger auf Dollstädt
    um den Bischof gefangen zu nehmen und ihn in Preußisch Mark an die Polen auszuliefern. [32] [33]

Herzogtum Preußen (1525 -1701)

Die neun Kirchspiele des Hauptamtes waren: Liebemühl, Blumenau mit Heiligenwalde, Sonnenborn mit Venedig, Simnau, Jäschkendorf mit Hanswalde und Schnellwalde. [35]
  • Jedes Hauptamt hatte einen Hauptmann, welcher der gesamten Verwaltung vorstand.
    Folgende Hauptmänner des Hauptamts Liebemühl sind bekannt: [36]
1530: Christoff Lowalt [37]
6.März.1537 - 15.Oktober.1537: Jakob von Diebes
11.November.1559:Albrecht von Finck
1.November 1566 - 1570: Felix von Finck
1590: Hildebrandt von Kreytzen [37]
  • 31.8.1616: Das Kammeramt Dollstädt wurde an den Obermarschall Johann Albrecht von Borcke für geliehene 10000 ungarische Gulden pfandweise für einige Jahre übergeben. [26]
  • 1625: Die Witwe des Obermarschall Johann Albrecht von Borcke wohnt im Amtshaus. [26]
  • 18.8.1629: Der erste polnisch-schwedische Krieg ist auf seinem Höhepunkt. Der Sorge-Übergang Dolstet wurde hart umkämpft. Bei Kämpfen zwischen Kaiserlichen- und Schweden-Truppen
    wurde Dolstet schließlich von den Schweden angesteckt und abgebrannt.[20]

Königreich Preußen (1701 - 1918)

  • Im Königreich Preußen war Alt Dollstädt ein Domänenamt mit Sitz im königlichen Vorwerk in Alt Dollstädt, es gehörte zur Domänenkammer in Königsberg.
    Das Domänenamt Alt Dollstädt wird im Patent über die Aufhebung der Leibeigenschaft vom 10.Juli 1719 erwähnt. Zum Domänenamt Alt Dollstädt gehörten zwei Vorwerk
    und 7 Dörfer: Blumenau, Elendt, Güntersdorf, Heiligenwalde, Krapen und Kühlborn. (Es konnten leider noch nicht alle Orte ermittelt werden). [38] [30]
  • 1756: Mühlenconsignationen im Domänenamt Alt Dollstädt.
  • 1785: Alt Dolstädt oder Dolstädt war ein Vorwerk und Dorf an der Sorge mit Mühle, Sitz des Domainenamt Alt Dollstädt, mit 22 Feuerstellen. Es gehört zum Hauptamt Preußisch Mark im landräthlichen Kreis Morungen . Alt Dolstädt gehörte zur Kirchspiel Blumenau. [21]
  • 10.4.1811: Der Generalmajor Gerhard Johann David von Scharnhorst erwarb die Domäne Dollstädt käuflich. Der König bestätigte den Verkauf durch Kabinettsordere vom 30. Mai 1811
    (Akten des Geh. Staatsarchivs, Die Verpachtung oder Veräußerung des Amtes Dollstädt, Vol I, BI. 57 und 69). Der Entwurf des Kaufkontrakts wurde vom Oberlandesgerichtspräsidenten
    Oelrichs d.d. in Marienwerder am 30. Januar 1813 genehmigt. Scharnhorst erwarb die Domäne Dollstädt nebst Zubehör, ferner die Jagen 4, 3 und 1 des Dollstädter Reviers Altchristburgischen Forstberitts mit dem im Jagen.3 gelegenen Unterförster-Etablissement, den Salzspeicher ausgenommen, käuflich. Das Kaufgeld für die Domäne und Jagen 4 betrug 23500 Reichstaler.
    Der Kaufpreis für das Jagen 3 betrug 2418 Taler, 25 Groschen und 4 Pfenige, der Kaufpreis für das Jagen 1 1866 Taler, 79 Groschen und 1½ Pfening.
    Der Verkauf erfolgte mit ausdrücklicher Beziehung auf das Edikt und Hausgesetz über die Veräußerlichkeit der königlichen Domainen vom 6. Nov. 1809. Mit dem Edikt von 1809
    wurde die von Friedrich Wilhelm I. erlassene Verordnung vom 18.August 1713 über die Unveräußerlichkeit der Domänen aufgehoben. Die durch den napoleonischen Krieg
    geleerte Staatskasse des Köngireiches konnte so wieder gefüllt werden.
    Nach dem Tode des Generalleutnants von Scharnhorst († 28.Juni 1813) gelangte der Besitz an seine Kinder, 2 Söhne und 1 Tochter.
    In dieser Zeit des Besitzes wurde der Jagen 2 hinzu gekauft. [26] [30] [39]
  • 12.6.1819: Nachfolger im Besitz des Gutes wurde der Medizin-Apotheker Theodor Laechlin (†1823), dann seine Söhne Theodor Wolfgang und Rudolph Wolfgang Laechlin. [26]
  • 1820: Alt Dollstädt war ein adlig Vorwerk mit 27 Feuerstellen und 221 Seelen. Alt Dollstädt gehörte zur Kirchspiel Blumenau. Der Besitzer war Generalleutnant von Scharnhorst [15]
  • 1842: Rudolph Wolfgang Laechlin kaufte zwei Teiche, den großen Wald- oder Hinterteich und den Blätterteich, von der königlichen Regierung zu Königsberg
    für 60 Taler zu dem Gut hinzu. [26]
  • 7.1.1867: Den Cours der Güldenboden - Alt Dollstädt Personenpost betr.
    Vom 10ten d. M. ab wird die Güldenboden - Alt Dollstädter Personenpost in der Richtung von Alt Dollstädt nach Güldenboden wie folgt coursiren:
    aus Alt Dollstädt 1 Uhr Nachm., in Reichenbach 2 Uhr 20 Min. Nachm., zum Anschluß an die Personenpost nach Saalfeld:
    aus Reichenbach wie bisher 4 Uhr 9 Minuten Nachm., in Güldenboden 5 Uhr 54 Min. Nachm.[40]

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Adressbücher

Bibliografie

Genealogische Bibliografie

Historische Bibliografie

  • Mitteilungen des Coppernicus-Vereins für Wissenschaft und Kunst zu Thorn
41.Heft, Die Siedlungen im Kammeramt Kirsiten (Komturei Christburg) im Mittelalter
Seite 1-118, Arthur Semrau, Thorn 1933,E.Wernich/Elbing
Digitalisat der Kujawsko-Pomorska Digital Library
  • Kaspers von Nostiz, Haushaltungsbuch des Fürstenthums Preussen 1578
Ein Quellenbeitrag zur politischen und Wirthschaftsgeschichte Altpreussens
Im Auftrage des Vereins für die Geschichte von Ost- und Westpreussen
Herausgegeben von Karl Lohmeyer
Leipzig, Verlag von Duncker & Humboldt, 1893
Digitalisat der Kujawsko-Pomorska Digital Library
  • Chronik und Statistik der evangelischen Kirchen in den Provinzen Ost- und Westpreußen
Agaton Harnoch, Neidenburg 1890, S. Nipkow
Digitalisat der Elbląska Biblioteka Cyfrowa (Digitale Bibliothek der Elbinger Stadtbibliothek)
  • Israel Hoppe's Burgrafen zu Elbing
    Geschichte des ersten schwedisch-polnischen Krieges in Preussen
Herausgegeben von Dr. Max Toeppen, Leipzig 1887, Verlag von Duncker & Humboldt
Digitalisat der Kujawsko-Pomorska Digital Library
  • Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihrer Bevölkerung
Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. December 1871 bearbeitet
und zusammengestellt vom Königlichen Statistischen Bureau.
I. Die Provinz Preussen
Berlin 1874, Verlag des Königl. Statistischen Bureaus (Dr. Engel).
Digitalisat der Kujawsko-Pomorska Digital Library
  • Altpreußische Monatsschrift, Band 7, 1870
Herausgegeben von Rudolf Reicke und Ernst Wichert
Königsberg in Preussen 1870
Digitalisat der Elbląska Biblioteka Cyfrowa (Digitale Bibliothek der Elbinger Stadtbibliothek)
  • Topographische Statische Uebersicht des Regierungs-Bezirk Königsberg
Im Auftrage der Königlichen Regierung von Adolf Schlott, Tilsit 1848
Digitalisat der Universität zu Köln
  • Topographische Uebersicht des Verwaltung-Bezirks
    der Königlichen Preussischen Regierung zu Königsberg in Preussen
Königsberg 1820, gedruckt bei Heinrich Degen
Digitalisat der Kujawsko-Pomorska Digital Library

In der Digitalen Bibliothek

Archive und Bibliotheken

Archive

Bibliotheken

Verschiedenes

nach dem Ort: Markushof

Karten

LDS/FHC

Bei LDS findet man folgende Dokumente:

  • Vogtei Alt Dollstädt Steuereinnahmen 1607, 1626, 1669, 1691, 1711 Steuereinnahmen 1732 Einwohnerlisten 1732, FHL INTL Film: 71017
  • Grundleihenbücher, 1756-1811 vom Domainenamt Alt Dollstädt, Prästationstabellen Bd. 1-2 1756-1762, 1775, FHL INTL Film: 1188887
  • Grundleihenbücher, 1756-1811 vom Domainenamt Alt Dollstädt, Prästationstabellen Bd. 2-4 1775, 1781, 1787-1793, FHL INTL Film: 1188888
  • Grundleihenbücher, 1756-1811 vom Domainenamt Alt Dollstädt, Prästationstabellen Bd. 4-6 1787-1799, FHL INTL Film: 1188889

Weblinks

Offizielle Webseiten

Genealogische Webseiten

Zufallsfunde

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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung MARHOFJO94QB
Name
Typ
  • Dorf
Einwohner
Postleitzahl
  • 82-325 (2004)
externe Kennung
  • westpreussen.de:4190
  • SIMC:0152164
  • nima:-515688
  • geonames:3092261
Webseite
Karte
   

TK25: 1982

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Marienburg (Westpreußen) (- 1945) ( Landkreis ) Quelle

Markusy (1999 -) ( Landgemeinde PL ) Quelle

Thiensdorf (1874 - 1945) ( Standesamt )

Thiergart (Hl. Erzengel Michael), Thiergart, Zwierzno (Św. Michała Archanioła) ( Pfarrei )

Thiensdorf (- 1945) ( Kirchspiel )

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Blaue Hand Wohnplatz object_276773 (- 1900)


Fußnoten

  1. http://stat.gov.pl/broker/access/performSearch.jspa?searchString=Stare+Dolno&level=miejsc&wojewodztwo=&powiat=&gmina=&miejscowosc=&advanced=false
  2. 2,0 2,1 2,2 Artikel Gmina Markusy. In: Wikipedia, Wolna encyklopedia [in Polnisch].
  3. http://bazy.hoga.pl/kody.asp
  4. Artikel Gmina Jelonki. In: Wikipedia, Wolna encyklopedia [in Polnisch].
  5. 5,0 5,1 http://bip.warmia.mazury.pl/markusy_gmina_wiejska/197/Solectwa/
  6. Artikel Powiat elbląski. In: Wikipedia, Wolna encyklopedia [in Polnisch].
  7. Artikel Województwo elbląskie. In: Wikipedia, Wolna encyklopedia [in Polnisch].
  8. Historisch-comparative Geographie von Preussen,Dr. Max Toeppen, Gotha 1858,S.347-348
  9. 9,0 9,1 9,2 9,3 9,4 http://www.territorial.de/index.htm
  10. Artikel Gesetzessammlung Gesetz-Sammlung für die Königlichen Preußischen Staaten Jahrgang 1874, Seite 95, Gesetz Nr. 8182. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
  11. Westfälische Geschichte online
  12. 12,0 12,1 Gemeindelexikon für das Königreich Preussen, Berlin 1888
  13. 13,0 13,1 13,2 13,3 13,4 Gemeindelexikon für das Königreich Preußen I (1905,Ostpreußen),S.240-249
  14. 14,0 14,1 Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen, Band I: Provinz Ostpreußen, Königsberg 1931, S.125-128
  15. 15,0 15,1 Topographische Übersicht des Verwaltungs-Bezirks der Königlichen Preussischen Regierung,1820,S.174
  16. Digitalisat von gemeindeverzeichnis.de von Uli Schubert
  17. 17,0 17,1 Digitalisat von www.verwaltungsgeschichte.de von Micheal Rademacher
  18. Chronik und Statistik der evangelischen Kirchen in den Provinzen Ost- und Westpreussen, 1890, S.135 -136
  19. 19,0 19,1 Mitteilungen des Coppernicus-Vereins für Wissenschaft und Kunst zu Thorn, 41.Heft, Thorn 1933,E.Wernich/Elbing,S.10
  20. 20,0 20,1 Geschichte des ersten polnisch-schwedischen Krieg in Preußen von Israel Hoppe (Burggraf von Elbing) 1636 herausgegeben von Dr.M.Toeppen,Elbing 1888, S.444
  21. 21,0 21,1 Volständige Topographie vom Ost-Preußischen Cammer-Departement von 1785, Goldbeck, S.36 Digitalisat des Münchener Digitalisierungszentrums
  22. Altpreußische Monatschrift,Band 7,Domänen-Vorwerke des deutschen Ordens in Preußen ,Dr. M.Toeppen, Königsberg 1870, S.412- 486
  23. 23,0 23,1 23,2 Mitteilungen des Coppernicus-Vereins für Wissenschaft und Kunst zu Thorn, 41.Heft, Thorn 1933,E.Wernich/Elbing,S.51
  24. Mitteilungen des Coppernicus-Vereins für Wissenschaft und Kunst zu Thorn, 41.Heft, Thorn 1933,E.Wernich/Elbing,S.41
  25. Mitteilungen des Coppernicus-Vereins für Wissenschaft und Kunst zu Thorn, 41.Heft, Thorn 1933,E.Wernich/Elbing,S.19
  26. 26,0 26,1 26,2 26,3 26,4 26,5 26,6 26,7 Mitteilungen des Coppernicus-Vereins für Wissenschaft und Kunst zu Thorn, 41.Heft, Thorn 1933,E.Wernich/Elbing,S.52,53
  27. Mitteilungen des Coppernicus-Vereins für Wissenschaft und Kunst zu Thorn, 41.Heft, Thorn 1933,E.Wernich/Elbing,S.16
  28. http://www1.uni-hamburg.de/Landesforschung/pub/jh-Ia/jh-I8314.htm
  29. Artikel Konrad Zöllner. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
  30. 30,0 30,1 30,2 Historisch-comparative Geographie von Preussen, Dr.M.Toeppen, Justus Perthes, Gotha 1858, S.308 ff., S.382
  31. http://www1.uni-hamburg.de/Landesforschung/pub/orden1473.html
  32. http://www1.uni-hamburg.de/Landesforschung/pub/orden1520.html
  33. Artikel Hiob von Dobeneck. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
  34. Historisch-comparative Geographie von Preussen,Dr. Max Toeppen, Gotha 1858,S.259-291
  35. Historisch-comparative Geographie von Preussen,Dr. Max Toeppen, Gotha 1858,S.280
  36. Kaspers von Nostiz, Haushaltungsbuch des Fürstenthums Preussen 1578, S.346
  37. 37,0 37,1 Mitteilungen des Coppernicus-Vereins für Wissenschaft und Kunst zu Thorn, 43.Heft, Thorn 1935,E.Wernich/Elbing, S.6,97
  38. Vollständige Topographie vom Ost-Preußischen Cammer Departement, Zweites Hauptstück, Goldbeck,1785, S.25
  39. Artikel Gerhard von Scharnhorst. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
  40. Amts-Blatt der königlichen preußischen Regierung zu Königsberg,Nr.3,1867,Verordnung Nr.33 Digitalisat des Münchener Digitalisierungszentrums


Städte und Gemeinden im Landkreis Preußisch Holland (Regierungsbezirk Königsberg) Stand 1.1.1945

Preußisch Holland | Mühlhausen |

Alken | Alt Dollstädt | Alt Kußfeld | Alt Teschen | Angnitten | Awecken | Baarden | Behlenhof | Blumenau | Borchertsdorf | Bordehnen | Breunken | Briensdorf | Buchwalde | Bürgerhöfen | Bunden | Deutschendorf | Döbern | Draulitten | Drausenhof | Ebersbach | Falkhorst | Fürstenau | Göttchendorf | Greißings | Groß Thierbach | Grünhagen | Günthersdorf | Hasselbusch | Heiligenwalde | Hermannswalde | Hermsdorf | Herrndorf | Hirschfeld | Hohendorf | Jankendorf | Jonikam | Judendorf | Kalthof | Karwinden | Karwitten | Königsblumenau | Kopiehnen | Krapen | Krickehnen | Krönau | Krossen | Lägs | Langenreihe | Lauck | Liebenau | Lohberg | Lomp | Luxethen | Mäken | Marienfelde | Monbrunsdorf | Nauten | Neu Dollstädt | Neuendorf | Neu Kußfeld | Neumark | Neu Münsterberg | Neu Teschen | Ober Krapen | Peiskam | Pergusen | Pfeiffertswalde | Plehnen | Podangen | Quittanen | Rapendorf | Reichenbach | Reichwalde | Robitten | Rogau | Rogehnen | Rossitten | Schlobitten | Schlodien | Schmauch | Schönaich | Schönberg | Schönborn | Schönfeld | Schönfließ | Schönwiese | Seepothen | Sommerfeld | Steegen | Sumpf | Tippeln | Unter Krapen | Weeskendorf | Weeskenhof | Wiese | Zallenfelde


Stadt- und Landkreise im Regierungsbezirk Königsberg (Provinz Ostpreußen) Stand 1.1.1945

Stadtkreis: Königsberg

Landkreise: Braunsberg | Fischhausen | Friedland | Gerdauen | Heiligenbeil | Heilsberg | Königsberg (Land) | Labiau | Memel | Mohrungen | Preußisch Eylau | Preußisch Holland | Rastenburg | Wehlau

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