Lampsaten (Kr.Heydekrug)

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Disambiguation notice Lampsaten ist ein mehrfach besetzter Begriff. Zu weiteren Bedeutungen siehe unter Lampsaten.
Diese Seite gehört zum Portal Memelland und wird betreut vom OFB-Team Memelland.
Bitte beachten Sie auch unsere Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Hierarchie

Regional > Litauen > Lampsaten (Kr.Heydekrug)

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug > Lampsaten (Kr.Heydekrug)



Einleitung

Lampsaten (Kr.Heydekrug), Kreis Heydekrug, Ostpreußen, (gehörte zum Domänenamt Prökuls).


Name

Andere Namen und Schreibweisen

Namensdeutung

Der Name weist auf ein Gehöft in morastiger Umgebung.

  • kurisch "lama" = Pfütze
  • "sāta" = Gehöft

vgl. dazu

  • preußisch-litauisch "lambas" = Strunk (Baumstumpf)


Politische Einteilung

1939 ist Lampsaten (Kr.Heydekrug) ein Dorf in der Gemeinde Matzken.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Lampsaten (Kr.Heydekrug) gehörte 1912 zum Kirchspiel Kinten (Kr.Heydekrug).

Katholische Kirche

Lampsaten (Kr.Heydekrug) gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Szibben.

Friedhof

Lage

Der alte Friedhof von Lampsaten liegt im Südosten der Gemeinde, nahe der Grenze zu Matzken, welches keinen eigenen Friedhof hatte. Vermutlich wurden dort auch Verstorbene des Ortes Matzken beigesetzt.

Lage des Friedhofs Lampsaten im Messtischblatt


Fotos

Der mehr und mehr verwildernde Friedhof liegt auf den Feldern und nach einem kleinen Fußmarsch erreicht man ihn. Es sind einige Grabstellen zu finden.

Die Bilder wurden freundlicherweise von Peter Wallat zur Verfügung gestellt. Stand Mai 2013


Die folgenden Fotos wurden im Mai 2020 von Kestutis Zdanevicius gemacht und freundlicherweise von ihm zur Verfügung gestellt.


Standesamt

Lampsaten (Kr.Heydekrug) gehörte 1907 zum Standesamt Kischken.


Bewohner


Geschichte

1711

(Quelle: [5])


Verschiedenes

Karten

Lampsaten auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Siehe Lambsaten bei Moos Bruch auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000


Lampsaden im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Lamsaten im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Lampsaden und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Lamsaten und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Lampsaten (Kr.Heydekrug) in den Messtischblättern 0593 Kinten und 0594 Kukoreiten (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

Request failed!

Quellen

  1. Schroetterkarte (1802), Maßstab 1:160000
  2. Preußisches Urmesstischblatt 1860 © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
  3. Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923
  4. Amtsblatt des Memelgebietes vom 29.12.1923
  5. Janczik, Bruno und Naunheim, Fritz: Dragoner, Wibranzen und Enrollierte aus der Zeit der großen Pest, Berichte und Tabellen der Ämter 1711, II. Die nördlichen Ämter in Altpreußische Geschlechterkunde, Neue Folge, 38. Jahrgang, Band 20, 1990, Hamburg, Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen