Hexen und Herrschaftspolitik (Haas)

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.

Wechseln zu: Navigation, Suche

Haas, Alexandra: Hexen und Herrschaftspolitik. Die Reichsgrafen von Oettingen und ihr Umgang mit den Hexenprozessen im Vergleich; Bielefeld 2018, ISBN 978-3-7395-1107-8, aus der Reihe: Hexenforschung, Band 17

Nachweis im Bibliotheksverbund Bayern (BVB)

Inhaltsverzeichnis

Inhalt (gekürzt)

  • Vorwort, S. 11
  • 1. Einleitung, S. 13
    • 1.1 Gegenstand, Fragestellungen und Ziel
    • 1.2 Quellen und Methoden
    • 1.3 Oettinger Hexenforschung
    • 1.4 Aufbau der Arbeit
  • 2. Die Gesamtgrafschaft Oettingen, S. 28
    • 2.1 Geographische Lage und Territorium
    • 2.2 Dynastische Entwicklung des Grafenhauses
    • 2.3 Stellung in der Verfassung des Alten Reiches
    • 2.4 Gräfliche Hoheitsrechte
    • 2.5 Kirchenrechtliche Stellung
    • 2.6 Verwaltung der beiden Grafschaften
    • 2.7 Ökonomische und soziale Grundlagen
  • 3. Der Hexenglaube bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts, S. 41
    • 3.1 Die ersten Prozesse im Nördlinger Ries
    • 3.2 Der Weg der neuen Hexenlehre in das Nördlinger Ries
    • 3.3 Die Oettingen-Wallersteinsche Bibliothek
    • 3.4 Der Hexentanzplatz im Grenzgebiet
  • 4. Die Zeit der großen Hexenverfolgungen ab 1560, S. 67
    • 4.1 Die 1570er Jahre: Der Beginn der Verfolgungen
    • 4.2 Die oettingen-wallersteinische Hexenverfolgung 1587-1594
    • 4.3 Die Bedenken Oettingen-Oettingens
    • 4.4 Die oettingen-oettingische Opposition 1618
  • 5. Der Höhepunkt der Hexenverfolgungen in den 1620er Jahren, S. 130
    • 5.1 Graf Johann Albrecht von Oettingen-Spielberg (1623-1632)
    • 5.2 Graf Ludwig Eberhard von Oettingen-Oettingen (1622-1634)
    • 5.3 Die gemeinschaftlichen Hexenprozesse Oettingens und Wallersteins
    • 5.4 Das Ende der Hexenverfolgungen in Süddeutschland
  • 6. Die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg, S. 185
    • 6.1 Die letzten Hinrichtungen in Oettingen-Katzenstein 1673
    • 6.2 Der Einfluss des Amtmannes
  • 7. Der Umgang mit den Hexen im Zeitalter der Aufklärung, S. 199
    • 7.1 Die Oettingen-Wallersteiner Grafen
    • 7.2 Der ehemalige Söldner und der Teufel 1714
    • 7.3 Der »Bayerische Hexenkrieg« von 1766/67
    • 7.4 Die letzten Fälle im Amt Harburg
  • 8. Zusammenfassung und Schlussdiskussion, S. 211
  • 9. Quellen zur Geschichte der Hexenverfolgungen, S. 223
  • 10. Hexenprozesse in der Grafschaft Oettingen, S. 228
  • Quellen- und Literaturverzeichnis, S. 291
  • Personregister, S. 309
  • Ortsregister, S. 315

Klappentext

Die schwäbische Grafschaft Oettingen ist eine der kleinen Landesherrschaften im Flickenteppich des Alten Reiches. Diesen Herrschaften wird oft eine willkürliche Handhabung der frühneuzeitlichen Hexenjustiz unterstellt.
Alexandra Haas erfasst alle circa 300 Hexenprozesse in der Gesamtgrafschaft Oettingen von 1503 bis 1773 und fragt: Wie gingen die Grafen und ihre Regierungsbeamten mit der Hexerei als Strafdelikt um? Von welchen Kräften wurden sie beeinflusst? Welche Konflikte und Kooperationen gab es mit anderen Landesherrschaften? Der Vergleich der Hexenjustiz der beiden Familienzweige des Hauses Oettingen zeigt zentrale Unterschiede: Während die katholische Linie Oettingen-Wallerstein exzessiv Hexen verfolgte, stand die lutherische Linie Oettingen-Oettingen den Hexenprozessen skeptisch gegenüber.

Buchhandel

https://www.buchhandel.de/buch/Hexen-und-Herrschaftspolitik-9783739511078

Zeitungsartikel

https://www.augsburger-allgemeine.de/noerdlingen/Spielball-der-Interessen-id50938881.html

Anmerkungen

aus: Waschzettel des Verlags für Regionalgeschichte

Persönliche Werkzeuge