Holzhausen (Nieheim)

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Holzhausen : Erstvorkommen des Namens, Ortsstatus, Grundherrschaften, Kirchenhinweise, historisch – topografische Entwicklungen und strukturelle Vernetzung im heimatkundlichen Zusammenhang zur Auffindung von Archiven, Quellen, Hinweisen...

Hierarchie: Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > - Portal:Westfalen-Lippe > Regierungsbezirk Detmold > Kreis Höxter > Nieheim > Holzhausen

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Zeitschiene vor 1803

Name

  • 918 bis 37 „Holthus"; 1055-80 „Holthuson"; Herkunft - wie bei vielen namensgleichen Orten - vom waldreichen Umland; noch heute ist Holzhausen im Spden von zahlreichen Wäldern umgeben

Kirche

  • 1231„ecclesia Holthusen" (Pfarrei St. Johannes der Täufer; später S. Johann Baptist)

Adelsname

Grundherrschaft

  • 918-37 verwandelt der Paderborner Bischof Unwan den vom Stift Neuenherse besessenen Zehnten zu Holzhausen in freies Eigentum.

Einordnung im Fürstbistum Paderborn 1779

Zeitschiene nach 1802

Provinz Westfalen

Rittergut

  • Haus Holzhausen (Nieheim)
    • Status 19. Jhdt.: Landtagfähiges Rittergut
    • Besitzer: von der Borch
  • Quelle: Häming, Josef "Die Matrikel der Ritterschaftlichen Güter..." (1987)

Verwaltungseinbindung 1895

Infrastruktur 1931

Amt Nieheim-Steinheim, Kreis Höxter, Regierungsbezirk Minden, Sitz Nieheim, Bürgermeister Hollmann, Fernsprecher Steinheim Nr. 230

  • Gemeinde Holzhausen: Mischgemeinde, Gemeindevorsteher Niemand, Ortsklasse D
    • Einwohner: 500, Kath. 477, Ev. 23
    • Gesamtfläche: 985 ha
    • Zuständigkeit/Einrichtungen: Pfarramt (kath.), Volksschule, Bestellungspostanstalt, Eisenbahnstation Bergheim 9 km, Feuerwehr (Pfl.), Elektrizitätsversorgung
    • Politik, Gemeindevertretung 6 Sitze.
      • Quelle: Handbuch der Ämter und Landgemeinden in der Rheinprovinz und in der Provinz Westfalen, Preußischer Landgemeindetag West, Berlin 1931

Kommunale Neugliederung

  • 1970 Stadt Nieheim aus dem Amt Nieheim mit den Gemeinden Entrup, Erwitzen, Eversen, Himmighausen, Holzhausen, Merlsheim, Oeynhausen, Schönenberg, Sommersell und aus der Stadt Nieheim.

Bevölkerungsverzeichnisse

Kirchenbücher

Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe

  • Holzhausen, Zivilstandsregister Geburten, Aufgebote, Heiraten, Tote 1808-1813; liegen digitalisiert und vollständig verkartet vor
  • Holzhausen, Kirchenbücher rk. Geburten, Heiraten, Tote 1815-1874; liegen digitalisiert und vollständig verkartet vor

Kirchenwesen

Pfarrei (rk.)

  • Bestandteile der Prarrkirche noch aus dem 12. Jhdt., gehörte 1231 zum Archidiakonat mit Sitz in Steinheim

Literatur

  • Bau-Kunstdenkmäler, Kreis Höxter, S. 131 f.

Archiv

  • Pfarrarchiv ?

Weblinks

Offizielle Webseiten

Genealogische Webseiten

Historische Webseiten

Heimatforschung in Westfalen

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung HOLSENJO41NS
Name
  • Holzhausen (deu)
Typ
Einwohner
Postleitzahl
  • D-33039 (1993-07-01 -)
Karte
   

TK25: 4220

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Nieheim (1970 -) ( Stadt )

Nieheim, Nieheim (1807 - 1813) ( Kanton )

Nieheim (1816 - 1832) ( Bürgermeisterei Amt ) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Emde Ortsteil EMDMDEJO41NS (1816 - 1832)
Persönliche Werkzeuge