Mitteilungen aus der Geschichte von Rüppurr/121

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.
Zur Navigation springen Zur Suche springen
GenWiki - Digitale Bibliothek
Mitteilungen aus der Geschichte von Rüppurr
Inhalt
Diese Seite im E-Book
GenWiki E-Book
<<<Vorherige Seite
[120]
Nächste Seite>>>
[122]
Rueppurr-Geschichte-Mayer.djvu
Hilfe zur Nutzung von DjVu-Dateien
Texterfassung: unkorrigiert
Dieser Text wurde noch nicht korrekturgelesen und kann somit Fehler enthalten.



      Von diesen Töchtern des Diebold von Rüppurr verkaufen Güter an die Stadt Straßburg: Ursula und Hans von Lichtenfels 1523, Symburgis und Böcklin von Böcklinsau. Hans Andlaw, Sr. kaiserl. Majestät Rat zu Ensisheim, Witwer der Kleopha (Straßburg. Stadtarchiv, Lade 38).

      1516 verkauft Elsbet Bock, Witwe des Junkers Diebold Pfau von Rüppurr, den von ihrem verstorbenen Sohn Rudolf Pfau ererbten Anteil an der Burg Bosenstein dem Junker Gebhard Rochart von Neuenstein um 600 fl (23, 120). – 1641 kam sie durch Kauf an den Ritter von Reichenstein.

      1489 verkauft Arnold Pfau von Riepur Sohn des † Kaspar an St. Thomas 6 Quart triterii et sigilinis und 21 solidorum (St. Thomasarchiv in Straßburg). – 1487 ist er einer der Baumeister auf Staufenberg (G.-L.-A., Karlsruhe). –- 1501 verkauft er 5 fl Geldes in Kappelrodeck; mit ihm siegelt sein Schwager, der veste Balthasar von Branduck (Spitalarchiv in Straßburg). –- 1501 stiftet er und Herr Reinhard von Schauenburg, Ritter, Melchior von Schauenburg, Vogt in der Pflege Ortenburg, Philipp von Schauenburg und der ehrsame Herr Heinrich Diestelzweig, Schultheiß in Oberkirch, in die Pfarrkirche zu Oberkirch ein täglich zu singendes Salve. – 1503 hat er ein Sendelbacher Lehen von der Abtei Gengenbach, wie vorher sein Vetter Melchior Pfau. – 1504 ist er aufgeboten zum Schwäbischen Bund, von Kurpfalz. (Aus dem Reißbuch.) –- 1505 ist er Advokatus (Vogt) castri Fürsteneck; seine Gemahlin ist 1493 Anna, Tochter des Hans Mollenkopf von Ryße. (Archiv des Freiherrn Zorn von Bulach in Schloß Osthausen.) – Von 1505 liegt ein Protokoll des Klosters S. Nikolaus in undis, fol. 106a vor: Der Edle Arnold pfawe de Rüpür, Vogt des Schlosses Fürsteneck, Sohn des weiland Kaspar Pfau von Rüppurr, verkauft an S. Nikolaus 6 fl Geldes, die sein Vater von dem weiland Edlen Bertold von Windeck gekauft hatte, am III. Kal. Mayi. (Stadtarchiv Straßburg 16). –- 1507 empfängt er, Lehensträger von Elsa Böcklin, des Ritters Jakob Bock selig, Tochter, Witwe des Diebold Phawen, als bischöflich Straßburger Lehen, die Burg zu Osthofen und Güter in Ergensheim und Zabern (Bezirksarchiv Straßburg). – 1508 ist er Amtmann der Abtei Gengenbach und Richter eines Lehengerichts. – 1517 verkaufen Konrad Rudolf von Hersberg und seine Gattin Veronika Phawin von Rüppurr ihrem Bruder, dem Arnold Pfau von Rüppurr, Zinse auf Schloß Neueneck. – Im selben Jahr verkauft die vorgenannte Veronika von Rietpur ihrem Bruder, dem Arnold, Zinse, die ihr Herzog Ulrich von Württemberg gegeben hatte; für sie siegeln ihre Schwäger Hans und Gebhard von Neuenstein. – 1519 siegelt er mit dem von Schauenburg. -