Die Kirchenbücher der bayerischen Pfalz (1925)/018

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Die Kirchenbücher der bayerischen Pfalz (1925)
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Kath. u. Luth. nach Zweibrücken, Ref. nach Ernstweiler gepfarrt.

Frey 4, 56. Gümbel 546. Fabricius 507; vgl. Kampfmann, Heimatskunde 158, wo aber nur der heutige Umfang der prot. Pfarrei Ernstweiler angegeben ist.

98. Bubenheim (BezA. Kirchheimbolanden).

Diöz. Worms. – Kurpfälz. Ausdorf (UA Freinsheim).

1. Kath. Pfarrei, erst nach dem Ryswyker Frieden wieder erstanden.
abc 1707-1798: kath. PfA Ottersheim (bei Göllheim).
2. Ref. Pfarrei nach dem Ryswyker Frieden eingegangen. Ref. nach Harxheim, Filiale der Pfarrei Zell, verwiesen.

Frey 3, 185. Gümbel 344. Rotes Buch 87. Widder 3. 240. Eberhardt 65. Rott, H., Friedrich II. v. d. Pfalz und die Reformation 63.

99. Büchelberg (BezA. Germersheim).

Diöz. Speier. – Hochst. Speier (OA Lauterburg).

Ende des 17. Jhdts. entstanden. Kath. zur Pfarrei Lauterburg, 1780 selbst Pfarrei.
abc 1729[1]-1798: kath. PfA Büchelberg.

Frey 1, 496. Remling, Bischöfe 2, 773.

100. Bundenthal (BezA. Pirmasens).

Diöz. Speier. – Schenk von Waldenburg (A Berwartstein).

1. Kath. im 18. Jhdt. zur Pfarrei Niederschlettenbach. 1755 selbständige kath. Pfarrei mit Bärenbach, Finsternheim und Sandbühl, nach 1785 auch Bobenthal.
abc 1785-1798: kath. PfA Bundenthal.
2. Ref. zunächst nach Niederschlettenbach, später nach Rumbach gepfarrt.

StASp, Hochst. Speier fasc. 335. – Frey 4,234. Gümbel 488. Remling, Bischöfe 2, 699.

101. Burgalben (BezA. Pirmasens).

Diöz. Metz. – Hanau-Lichtenberg (A Lemberg).

1. Kath., die ursprünglich in B. selbst eine (zur Diözese Speier gehörige) Pfarrei hatten, wohin auch die kath. Bewohner von Clausen gingen, nach der Reformation zur Pfarrei Waldfischbach, seit Ende des 17. Jhdts. zur Pfarrei Rodalben, mit der B. vereinigt wurde.
2. Luth. Pfarrei bis 1636. Von da ab von Pirmasens aus versehen. Im luth., 1641 beginnenden KB von Pirmasens sind bis 1743 auch die Kasualfälle von B. eingetragen. 1743-1760 bildet B. eine Pfarrei mit Luthersbrunn, seit 1760 ist B. wieder selbständige Pfarrei, wird aber von dem 2. Pfarrer in Pirmasens verwaltet. In den KB erscheinen bis zum Jahre 1760 die Orte: Donsieders, Eppenbrunn, Erlenbrunn, Hilst, Kröppen, Luthersbrunn, Riedelberg, Schweix, Simten, Trulben und Vinningen, sowie die Biebermühle, der Felsenbrunnerhof, der Kettrichhof, der Ransbrunnerhof (auch „Rauschbr.“), die Rehmühle und der Rodalberhof, nach 1760 nur noch B., Donsieders und die Biebermühle.
abc 1743 (1743, 1775)-1807 (1808, 1803): BgA Pirmasens; abc 1788-1792: prot. PfA Waldfischbach.
3. Ref. seit 1750 nach Pirmasens gepfarrt.

Frey 4, 282. Gümbel 465. Kieler, A. L., Pfarrbuch der Gfsch Hanau-Lichtenberg (Straßburg 1890) 426.

102. Burrweiler (BezA. Landau).

Diöz. Speier. – v. d. Leyen (Herrsch Burrweiler).

1. Kath. Pfarrei, 1566-1606 infolge Einführung der Reformation aufgehoben. Die KB sind erst seit 1728 erhalten. Zur Pfarrei gehörte Flemlingen, wo 1705 ein Kaplan seinen Sitz hatte und für das seit 1785 ein gesondertes KB geführt wurde. In den Kriegsiahren am Ende des 18. Jhdts. wurde B. zeitweise von Gleisweiler aus versehen.
a 1729-1784, bc 1728-1798: BgA Burrweiler.
2. Luth. nach Böchingen gepfarrt.
3. 1566-1603 ref. Pfarrei. KB derselben sind nicht erhalten.

StASp, Zweibrücken I, fasc. 1056. – Widder 2, 410. Frey 1, 246. Gümbel 373. Remling, Bischöfe 2, 407.

103. Busenberg (BezA. Pirmasens).

Diöz. Speier. – Eckbrecht von Türkheim'sche Herrsch Drachenfels (A Schöneck).

1. Kath. Pfarrei seit 1746. Vorher Filiale von Dahn. Zur Pfarrei gehörte im 18. Jhdt. zeitweise Bruchweiler, ferner Schindhard[GWR 1]. Im kath. KB von Dahn einzelne Einträge von B.
abc 1746-1798: kath. PfA Busenberg.
2. Seit der Reformation (etwa 1552) luth. Pfarrei, die wohl bis zum Ryswyker Frieden bestand. Nachher zur Pfarrei Vorderweidenthal.

Frey 4, 235. Gümbel 180. Lehmann, Burgen 1, 134f.

104. Callbach (BezA. Rockenhausen).

Diöz. Mainz. – Zweibrücken (OA Meisenheim, Ausamt)

Kath. nach Wiederherstellung der kath. Religionsübung (1686) von Meisenheim aus durch Franziskaner pastoriert. – Ebenso gehörten seit der Reformation (1526) die Luth., nach dem Glaubenswechsel der Zweibrücker Herzöge (1588) auch die Ref. nach Meisenheim.

GStAM, Kbl. 390/1 e. – Frey 3, 317. Gümbel 405; 462. Fabricius 348; 363; 511; 512; 513.

105. Carlsberg (BezA. Frankenthal).

Diöz. Worms. – Leiningen-Westerburg.

1. Kath. von C, das erst zu Anfang des 18. Jhdts. entstand und zuerst Atzenberg oder Matzenberg und erst seit 1760 C. hieß, zunächst zur Pfarrei Neuleiningen, zu Beginn des Jahres 1763 zu Wattenheim, nach drei Monaten wieder nach Neuleiningen[2] gepfarrt.
2. Seit 1756 finden sich, wie Pfarrer Simon im KB vermerkt, die Einträge über Geburten, Eheschließungen und Todesfälle der luth. Gemeinde auf dem C. im Altleininger KB. Von 1769 an wurde in der Pfarrei Altleiningen für die Luth. in C. ein


  1. Die KB weisen mehrfach Lücken auf, so a 1788, b 1788, 1789, 1792-1797, c 1788, 1790 u. 1791.
  2. „...post multa gratiosa rescripta, in quibus cura pastoralis loci Carlesbergensis parochiae Wattenheimensi et quidem in perpetuum demandabatur, ex causis michi ignotis parochiae huiati (i. e. Neuleiningen) iterum demandata ...“ Vermerk im kath. KB von Neuleiningen b z. J. 1763. Auch 1796/97 war ,ob turbulenta belli tempora‘ die Seelsorge in C. dem Pfarrer von Wattenheim übertragen.



Anmerkungen der GenWiki-Redaktion (GWR)

  1. Korrigiert aus »Schindhart« gemäß Berichtigungen S. 130.
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